Rückblick auf die Anfänge

Nachkriegsdeutschland: viele Kinder waren in diesen Notjahren in Ihrer Entwicklung gestört und seelisch zerrüttet. Manche streunten durch die Städte. Frau Gerda Riek nahm sich solcher Kinder an. Sie gründete 1949 einen Privatschulzirkel und unterrichtete bis zu 12 Kinder im Wohnzimmer ihres Reihenhauses im Eichhörnchenpfad in Frankfurt/Main, Stadtteil Griesheim. Gemeinsam mit ihrer Freundin Margarete Giesbrecht begann die Pädagogin mit der Arbeit.
Wie sollte ihre Arbeit in das Frankfurter Fürsorgeprogramm eingegliedert werden? -"Wir können doch ihretwegen keinen neuen Sektor schaffen." lautete die Antwort auf Frau Rieks Anfrage. "Mit Verlaub, warum nicht?" Dies war ihre Entgegnung, die dazu führte, dass bald darauf die entsprechende Abteilung des Schulamtes geschaffen wurde.

1956 - 67

Nach 7 Jahren im Wohnzimmer und ebensolangen Verhandlungen bekamen sie das Haus Eichhörnchenpfad 1 zugewiesen und Frau Riek erhielt die staatliche Genehmigung zur Führung der Schule. Als Anerkennung ihrer Arbeit schenkte ihr die Stadt 1967 den ersten Pavillon, in dem ein Festsaal mit Bühne, zwei Klassenräume und ein kleines Büro Platz fanden.

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