Den Jugendlichen werden nun handwerkliche Fertigkeiten in die Hand gegeben, die sie für den späteren Lebensweg, oft innerhalb einer sogenannten Lebensgemeinschaft oder im betreuten Wohnen und Arbeiten, brauchen werden, Die Oberstufe kann daher als eine Art Berufsfindung angesehen werden. Für unsere Schüler geht dieser Weg über die Arbeit in der Werkstatt unter fachgerechter Anleitung.
Dafür steht seit Oktober 2002 ein neues Gebäude zur Verfügung.
Im Umgang mit Werkstoffen wie Holz, Ton, Leder, Wolle, Kupfer, Eisen,
Papier und Pappe macht der Schüler Erfahrungen mit den
Händen. Sorgfalt, Ausdauer und Hingabe werden geübt in
überschaubaren Arbeitsgängen vom Beginn bis zur Vollendung
des Werkstücks. Es wird der Bezug zur arbeitssteiligen
Produktionsweise hergestellt. Als Bewertungsmaßstab gilt jetzt
die Verwertbarkeit des Werkstücks. Außerhalb der Werkstatt
lernen die Schüler auch grundlegende Arbeiten im Haushalt (
hauswirtschaftlicher Unterricht ) kennen, und sie erwerben sich
Grundkenntnisse im Kochen.
Außerdem wird der tägliche Epochenunterricht fortgesetzt,
indem künstlerische und kognitive Fähigkeiten weiter
geübt werden.
Ein weiterer Bereich ist die Gartenpflege.
Auch die Kulturtechniken werden weiter geübt.